Villa Pfiff / Eltern-Kind-Haus
Im Rahmen des Eltern-Kind-Hauses (EKH) findet eine drei-
bis vierwöchige stationäre kinder- und jugendpsychiatrische
Diagnostik und Therapie statt, bei der die Bezugspersonen durch die
Mitaufnahme sehr intensiv in die Diagnostik und Behandlung
miteinbezogen werden. Die Indikation für diese Behandlungsform
wird nach eingehender ambulanter Diagnostik gestellt.
Im EKH stehen Appartements für bis zu fünf
Familien zur Verfügung.
In das Behandlungskonzept sind integriert:
- Einzel- und Gruppentherapie für Kinder
- Psychomotorische Einzel- und
Gruppenbehandlung für Kinder und Eltern
- Funktionstherapeutische Behandlung
- Entwicklungsdiagnostik und
Entwicklungsförderung
- Sprachdiagnostik und -therapie
- Spieltherapeutische Behandlung
- Familienberatung und - therapie
- Video-Interaktionsanalyse
- Pädagogische Unterstützung in
Konfliktsituationen
- Gruppentherapie für Eltern
- Entspannungstraining für Eltern
- Klinikschule
Wesentlicher Bestandteil des Behandlungskonzeptes ist
die intensive
Einbeziehung der Eltern, die sich u.a. im hohen Grad der
Selbstorganisation innerhalb des EKH zeigt. Dies fördert die
Übertragungsfähigkeit neu gelernter Umgangsweisen in das
häusliche Milieu. Diese Intention liegt auch den
Wochenendbeurlaubungen (von Freitag nachmittag bis Montag morgen)
zugrunde.
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